Liebe Schreibende,
ich habe ein T-Shirt, auf dem die Lebenshaltung von der supergescheiten Hermine Granger aus Harry Potter so aufgedruckt ist: „In case of doubt go to the library.“ Nun gäbe es viel zu sagen zur Bibliothek von Hogwarts, wo magische Bücher laut zu einem sprechen oder einen sogar beißen können. Oder Hermines kleine, aber wundersame Perlenhandtasche, in die sie für eine Abenteuerreise eine halbe Bibliothek packt! Bücher sind jedenfalls Schlüssel für das abenteuerliche Leben mit all seinen Wäldern, Wüsten, Bergspitzen und Herausforderungen. Gute Bücher sind solche, die einem helfen ein Stück des Lebens oder einen Aspekt des Lebens besser zu verstehen, neu zu definieren, anders anzupacken.
Was genau macht ein „Sachbuch“/Non-Fiction-Book zum Erfolgsbuch? – das fragen sich viele. Eva Karel, geniale Yogalehrerin und Erfolgsautorin, frühere Trainerin des writers´ studio hat vor vielen Jahren meinen Sachbuchkurs besucht. Nun war sie als Autorin von sagenhaften drei Sachbüchern* bei Claudia Stöckl im Fernsehen und auf der Titelseite von der „Presse“! Wow! Gratuliere, Eva!
Was genau hat diesen Erfolg ermöglicht?
Nicht jedes gute Sachbuch wird zum Verkaufserfolg, das ist klar. Das ist auch nicht immer das Wichtigste. Aber schön und spannend ist es schon. Welche Bücher kommen gut bei Leser:innen an, so dass sie sich langfristig verkaufen?
Der große Erfolg meines Ratgebers „Frei geschrieben“, erstmals erschienen vor bereits 18 Jahren und nun in der 5. Auflage bei UTB ist eines der großen Geschenke meines Lebens. Damit habe ich damals gar nicht gerechnet. Im Gegenteil: Aus der Buchverlagsbranche kommend, war mir klar, wie unwahrscheinlich es ist, dass sich ein Buch in der Vielzahl der jedes Jahr neu erscheinenden Publikationen durchsetzt. Ich wollte für ein paar Dutzend Studierende, die ins writers´ studio kommen, schreiben. Nun, wodurch wurde es ein Longseller?
Diesen Samstag, 10.1.2026 werden Eva Karel und ich gemeinsam diese Fragen im Salon Margareten in Wien 5 erörtern: :
In case of doubt go to the library – Bücher als echte Ratgeber!
Podiumsgespräch
Wie die Bestseller „Om Oida: Yoga ohne Maskerade“ von Eva Karel und „Frei geschrieben“ von Judith Wolfsberger sich in die Herzen und Hirne ihrer vielen Fans einschlichen – Gespräch mit den Autor:innen der erfolgreichsten „Sachbücher“ aus dem writers´studio.
*Eva Karel ist Autorin von „Om Oida: Yoga ohne Maskerade“, „Om, Oida 2: Yoga Lehren ohne Maskerade“ und „Alles wird gut, Oida“ (2025). Alle drei sind erschienen im Verlag Punktgenau.
Moderiert von Daniela Reiter.
Kostenlos und ohne Anmeldung – komm einfach vorbei!
Start: 19 Uhr, Einlass ab 18:45 Uhr
Neue Location: Gretl, Einsiedlerplatz 7, 1050 Wien.
Wenn du selbst gerne ein Knowhow-Buch, einen Ratgeber, schlaues Buch o.ä. schreiben möchtest, komm zum morgigen kostenlosen Zoom-Infoabend zum Sachbuch-Lehrgang!
Ich freue mich darauf, euch zu sehen!
Judith
PS: Es ist noch nicht zu spät: mit Short Story ab 11. Februar 2026 kannst du noch in den Lehrgang Passion Writing oder den Lehrgang Memoir Book starten. Fehlt dir noch Writers Tricks? Kein Problem, der Besuch des Februar-Termins ist noch kurz nach Short Story möglich! Melde dich im Büro (administration @ writersstudio.at) und lass dir die Termine schicken! Wir freuen uns auf ein neues, schwungvolles Schreibjahr, das vor uns liegt!
PPS: Die Young Freewriters laden dich wieder zum Schnuppern ein:
PPS: Die Kurse KI sinnvoll für den Schreibprozess im Jänner und Life Writing im März sind ausgebucht, deshalb gibt’s nun kurzfristig zwei weitere Termine: KI sinnvoll für den Schreibprozess nutzen ab 17. Feb (NEU) und Life Writing ab 21. März Nachmittags (NEU)
Zur Zeit finden unsere Workshops und Lehrgänge vorwiegend per Zoom statt.
Aktuell im writers’studio Verein
1. Workshops & Retreats
- Short Story – Einführung in das literarische Kunsthandwerk. Start: 11. Feb
- Life Writing – Schreibend erinnern. Start: 21. März
- Short Story – Einführung in das literarische Kunsthandwerk. Start: 15. Apr
- Life Writing – Schreibend erinnern. Start: 7. Mai
- Autofiktion – Literarische Versuche zwichen Erlebtem und Erfundenem. Start: 30. Mai
- Literarische Spielräume – Perspektive, Sprache & Ton. Start: 2. Juli
- Life Writing – Schreibend erinnern. Start: 27. Aug
- Short Story – Einführung in das literarische Kunsthandwerk. Start: 23. Sep
- Lust und Schmerz – Gefühle von Figuren beschreiben. Start: 26. Sep
2. Lehrgänge
- Lehrgang Passion Writing – in Kunst, Handwerk & Community des literarischen & autofiktionalen Schreibens eintauchen, Einstieg noch möglich
- Lehrgang Memoir Book – Aus ausgewählten Erfahrungen & Erkenntnissen ein literarisch spannendes Buchprojekt entwickeln, Einstieg noch möglich
3. Kostenlose Zoom-Infotermine
- Für Beratung zum Lehrgang Passion Writing oder Memoir Book wende dich einfach direkt ans Büro!
4. Schreibtreffs
- Salon Margareten – jeden 2. Samstag des Monats > Sa, 10. Januar im Gretl in 1050 Wien.(Kostenfrei)
- Sunday Morning Write-Ins – Schreibtreff jeden 3. Sonntag im Monat, nächster Termin: So, 18. Januar
Aktuell im Institut für Schreibkompetenz
Achtung: für diese Angebote sind Weiterbildungsförderungen möglich!
1. Workshops
- Künstliche Intelligenz sinnvoll für den Schreibprozess nutzen (Inky&TheBrain). Start: 17. Feb
- Writers‘ Tricks – In den Schreibfluss eintauchen & schriftlichen Ausdruck stärken. Start: 20. Feb
- Writers‘ Tricks – In den Schreibfluss eintauchen & schriftlichen Ausdruck stärken. Start: 18. März
- Storytelling meets Wissenschaft (Inky&TheBrain). Start: 19. März
- Travel Writing – das Reisen und das Schreiben. Start: 21. März
- Creative Inky Tank (Inky&TheBrain). Start: 14. April
- Our Voices – Our Stories (Inky&TheBrain). Start: 29. April
- Starke Essays, Kommentare und Meinungstexte. Start: 2. Juni
- Writers‘ Tricks – In den Schreibfluss eintauchen & schriftlichen Ausdruck stärken. Start: 9. Juni
- Writers‘ Tricks – In den Schreibfluss eintauchen & schriftlichen Ausdruck stärken. Start: 2. Sep
- Gezielt schreiben mit KI- für Fortgeschrittene (Inky&TheBrain). Start: 15. Sep
- Writers‘ Tricks – In den Schreibfluss eintauchen & schriftlichen Ausdruck stärken. Start: 25. Sep
2. Lehrgänge & Seminar-Reihen
- Inky & the Brain – Ideenfindung & Schreibkompetenz Zoom Workshop-Reihe für schlaue Köpfe für Denker:innen, Expert:innen, Aktivist:innen & Wissenschafter:innen
- Schlaue Bücher spannend schreiben! Von der Idee zum publizierten Ratgeber / Know-how-Buch / Lieblingsbuch deiner Zielleser:innen. Start: 24. Apr (nach Writers Tricks)
3. Kostenlose Zoom-Infotermine des Instituts
- Infoabend zum Lehrgang Schlaue Bücher spannend schreiben!: 9. Jan, 13. Feb und 6. März
- Infoabend zur Workshop-Reihe Inky & the Brain – Ideenfindung & Schreibkompetenz: 27. Jan
dies ist weniger eine Weihnachstmail als eine Jahresmail, Rückblick, Vorausschau. Bericht und Vision.
„Mit der Gruppe im fantastischen Palazzo zu sein und Venedigs Kanäle halfen mir dabei, in den Schreibfluss zu kommen, Sorgen wegrinnen zu lassen, Blockaden aufzuweichen“, schrieb mir eine Teilnehmerin am Ende unseres Writing Retreats in Venedig, letztes Wochenende. Nun – zurück in Wien – habe ich noch die wunderbaren Text-Stimmen und Geschichten im Ohr, die wir bei den Vorleserunden jeden Abend im herrlich-bequemen Salon unseres Palazzos hören durften. Das Venedig Retreat ist auch eine Metapher dafür, worum es in unserem wunderbaren
In der letzten Stunde des diesjährigen Venedig-Retreats hörten wir
mein liebstes magisches Gerät aus der Harry Potter-Welt war immer der Zauberstab von Miss Weasley, mit dem sie im Nu das Haus aufräumen, den Tisch decken und ein Essen für viele servieren kann. Lustig fand ich die Flotte-Schreib-Feder der Journalistin Rita Kimmkorn. Eine Feder, die von selbst Artikel schreibt, Aussagen von Menschen im Raum registriert und verarbeitet. Die Artikel von Rita Kimmkorn erscheinen im Tagespropheten, einer ziemlich bösartige Boulevard-Zeitung, die Harry Potter exponiert. Die Flotte-Schreib-Feder (im englischen Original „Quick-Quotes Quill“) erfindet gehörig viel dazu, verdreht Tatsachen etc. Damals, als ich meinem Sohn Harry Potter vorlas, sah ich Rita Kimmkorn als Karikatur für Boulevard-Journalismus. Heute denke ich, die Flotte Feder ist eine Vorwegnahme von KI. Nun gibt es also das selbstschreibende magische Tool für alle, das auch ganz schön viel Blödsinn erfindet.
Heutzutage, in Zeiten von KI braucht es beides, noch mehr authentische Schreibkompetenz (jetzt erst recht!) und andererseits Wissen über KI – was sie kann und was nicht. Deshalb freuen wir uns, dass unser Workshop Writers´ Tricks, nach über 20 Jahren immer noch läuft. Zusätzlich bieten wir nun sehr kluge und differenzierte Workshops zu
Die Flotte-Schreib-Feder, die von selbst schreibt, ist aber nicht nur ein fiktives Zaubergerät und ein weit verbreitetes Wunschbild, sie ist auch eine Versinnbildlichung für Flow. Kennt ihr das, wenn es sich „wie von selbst schreibt“, wenn es fließt, Ideen und Worte hervorpurzeln, aufs Papier oder in den Computer hinein und ihr erstaunt seid, was da alles entsteht?
kennt Ihr Amelie Nothomb? Ich habe von kaum einer Autorin so viel gelesen! Seit Jahrzehnten. Die belgische Autorin, geb. 1967, publiziert circa 1 x pro Jahr einen kurzen Roman, meist maximal 130 Seiten. Die Bücher lesen sich im Nu, sind frisch, frech und frei. Viele ihrer Romane sind stark autobiographisch geprägt, manche gar nicht. In der langen Serie der Bücher von Amelie Nothomb gab es immer wieder echte Überraschungen. So nun auch ihr letztes, soeben erschienenes Buch, „Psychopompos“. Wow!
In „Psychopompos“ beschreibt Amelie Nothomb ihre Faszination für Vögel seit Kindheitstagen, das Gezwitscher, die Gesänge, das Gefieder anders in jedem Land, in dem sie als Diplomatenkind lebte. Das Buch ist ein Schnelldurchgang durch ihr Leben anhand der Vögel, die jeweils eine Rolle spielten. Um dann ihren Absturz zu beschreiben, als Jugendliche in Bangladesch, als sie vergewaltigt wurde. Danach verbrachte sie viele Jahre stumm, magersüchtig, dissoziiert und begann mit etwa 20 Jahren – zurück in Japan! – zu schreiben. Diesen Rausch, diese Erleichterung, dieses Zu-sich-kommen beim Scheiben empfindet sie wie einen Flug, sich selbst als Vogel. Das tägliche Schreiben jeden Tag in der Früh ermöglichte ihr Überleben. Schreiben sei, meint sie, wie ein Vogel, der aus der Höhe steil in die Tiefe stürzt und dann kurz vor einem Aufprall wendet und nach oben schießt. Welch eine schöne Gestalt einer „Inneren Schreiber:in“ – wie ich es in meinem Artikel „
Das writers´studio war eines der ersten Institute im deutschsprachigen Raum, dass sich diesem Genre mit Herz und Hirn angenommen hat und das Memoir als Kunstform im Sinne des angloamerikanischen Zugangs aus der Schmuddelecke geholt hat. In unseren Workshops entstehen so wichtige, berührende, gut lesbare Werke! Also, kommt in unseren
Eine Leidenschaft ist etwas, das du mit Begeisterung tust und immer wieder. Immer wieder komme ich in meinem Leben zum Malen, Schreiben, Reisen. Ein Ort, an den ich seit Jahrzehnten reise, ist Venedig. Und zwar im Winter! Oder Spätherbst! Als Studentin in den 90er-Jahren habe ich den täglichen (und günstigen) Nachtzug vom Wiener Südbahnhof nach Venezia Santa Lucia direkt am Canal Grande entdeckt und oft genutzt.
Immer hat es mich inspiriert und verzaubert mit seiner unfassbaren Schönheit, dem Geheimnis seiner verwinkelten Gassen und dem mystischen Herbstnebel in den Kanälen. Wahr ist auch, dass
Im Februar dieses Jahres, in jenen Tagen, als ich in der kalifornischen Wüste neue Ideen entwickelte, wie es mit dem writers´studio und meinem Schreiben und Lehren weitergeht, ist, so habe ich jetzt erst erfahren, einer meiner größten und wichtigste Lehrer verstorben. Peter Elbow war 89 und starb „surrounded by laughter, stories and love“, wie es im „obiturary“ heißt. Peter Elbow lebt weiter durch seine Bücher, seinen Freewriting-Ansatz, sein Vorbild, seine Inspiration, in tausenden und abertausenden Köpfen und Herzen von Lehrenden und Schreibenden.
Ich habe vor über 20 Jahren Peter Elbows Bücher, v.a. „Writing without Teachers“, „Writing with Power“ und „A Community of Wrtiters/ Being a Writer“ verschlungen, inhaliert, transformiert und mehr als jeden anderen Ansatz zur Basis des writers´studios und meinen Seminaren gemacht:
Feiern wir Peter Elbows Freewriting-Ansatz: Schreibt mit uns beim
Im Juni 2008 durfte ich Peter Elbow persönlich kennenlernen. Ausgerechnet in meinem geliebten Schottland. Er leitete als Auftakt einer Schreib-Konferenz gemeinsam mit Rowena Murray ein Writing Retreat direkt am wunderschönen dunklen See, Loch Lomond. Da stand er, der weise, alte (damals 73-jährige), großgewachsene Mann und strahlte so viel Lebensfreude und Wohlwollen aus. Nie vergesse ich, wie er die Vorstellrunde des Retreats, an dem vorwiegend britische Lehrende im Bereich akademisches Schreiben teilnahmen, so anleitete: „Sag uns nicht, was du alles geleistet hast, was du alles bist. Erzähl uns von einer Sache, die du gerade lernst. Ich zum Beispiel lerne gerade in einem Laien-Barockorchester Violine zu spielen. Es ist so schwer und macht mir gleichzeitig so viel Freude.“ Später sagte er: „Macht nun einen Plan für den Schreibtag, aber seid offen dafür, dass ihr womöglich etwas völlig anderes schreiben werdet.“ So war es dann auch bei mir. Peter Elbow und die Kolleg:innen im Raum, der Blick aus dem Fenster auf die dramatischen, schottischen Berge und den dunklen See, ließen mich eine lange, lange Ballade über mein damaliges Lebensdrama schreiben.
Nach dem Retreat am Loch Lomond war Peter Elbow auf der Konferenz in Glasgow für den letzten Tag als Superstar-Keynote-Speaker eingeplant. Dieser Zeitplan gefiel ihm nicht, so hielt er die erste Hälfte seiner Keynote schon am ersten Tag und sagte: „Ich will doch während der Konferenz mit euch über meine neuen Thesen reden. Bitte kommt in den Pausen zu mir und sagt mir, was ihr darüber denkt.“ Und dann hielt er in diesem großen, vollen Hörsaal der Universität Glasgow frei und ganz ohne PowerPoint eine lockere Rede über seinen neuesten Forschungen zu Umgangssprache und Schreiben. Ich sehe ihn noch vor mir, wie er sich einfach auf den vordersten Tisch setzte und hunderte Menschen mit seinen Worten fesselte. Der Freewriting-Papa war auch ein großartiger Freisprecher.
Freewriting ist das Herz des writers´studio. Vor vielen Jahren habe ich in einem Kunst-Lehrgang einen Siebdruck gemacht, den viele von euch kennen, weil er später zu unserem Emblem wurde. Das Wort „Free Writer“ steht in Jugendstilschrift über einer Möwe, die über die New Yorker Verezano Bridge schwebt. Nun, nach unserem Auszug aus der Wienzeile, bei dem wir viele Sachen weggeben mussten, möchte ich zwei der gerahmten Originale dieses Siebdrucks (in Gold und Dunkelblau) verkaufen. Melde dich, wenn du Interesse hast.
**Wie passend, dass wir in unserem ersten
Ich lese, lese, lese. Ich lese – also bin ich. Lebe. Denke. Verstehe. Empfinde. Ich lese viel. Verschlinge Bücher, eines nach dem anderen. Falle genussvoll in andere Welten, Zeiten, Perspektiven. Kann dabei komplett aus aktuellen Unklarheiten der Welt und meines Lebens aussteigen, loslassen und anderswo einsteigen. Wann ich lese? In Zügen, in der Mittagspause, vor dem Einschlafen abends, jeden Tag. Ich lese auch regelmäßig den „New Yorker“, diese phänomenale und umfangreichen Wochenzeitschrift, die gerade hundertjähriges Bestehen feiert: sehr lange Artikel über Kunst, Kultur, Gesellschaft. Zusätzlich lese ich Bücher, eines nach dem anderen. Ich bin also Kettenleserin.
Vor 2 Jahren begann einer meiner Briefe übers Schreiben an euch mit „Ich liebe ChatGPT“ (weil es neue Schreibdidaktik in den Schulen bringen wird. Dazu mehr ein andermal). Nun schreibe ich euch: Ich liebe den Sommer in der Stadt. In den Städten! Zum Schreiben! Ja, ich weiß, manche denken da an Flucht, raus in den Wald, an den Strand etc. Ich hingegen fahre im Sommer in Großstädte, um an meinem Buchprojekt weiterzuarbeiten und veranstalte für mich und andere ein Retreat mitten im wunderbar entspannten und vielfältigen Sommer-Wien am Schreibfluss.
Letzten Sommer war ich 2 Wochen in New York, schrieb an Vormittagen in meiner allerliebsten Bibliothek, in der erhabenen
das sind die Tage der Transformation. Wir werden Schreibplätze ändern. Aber Schreibtische zu wechseln, ist durchaus eine altbewährte Strategie großer Autor:innen.
Ich habe auch einige Schreibtische: in meiner Wohnung und