Liebe Schreibende,
ziehen wir Kreise im Leben oder gibt es einfach Dinge, die eine nie loslassen, so weit weg frau sich auch daon entfernt? Was ist das bei dir? Bei mir ist es die Kunst und, ja, die Wissenschaft. Beides erlebt gerade eine Renaissance bei mir. Durch mein Studium an der Akademie der bildenden Künste bin ich auf superspannende Weise mit Kunst und Wissenschaft im Nahkontakt und genieße das sehr. Wissenschaft? Da war doch was?
Ja, ich habe vor 19 Jahren ein Buch publiziert, das mich in seiner Langlebigkeit total überrascht. „Frei geschrieben“ taucht nun, wo ich mich wieder viel an Unis bewege – ich habe ab Herbst auch neue Lehraufträge – dort und da und überall auf. Eine junge Studienkollegin hat mich unlängst verwundert gefragt: „Judith, kann es sein, dass du in meinem Proseminar zitiert wurdest?“. „Ja, das kann sein“, sagte ich. Auch einige meiner Lehrveranstaltungsleiter:innen verwenden das Buch und haben es oftmals selbst für ihre diversen Abschlussarbeiten benutzt. Ich rekapituliere mit Stolz: Das Buch ist in 5 Auflagen erschienen und hat sich insgesamt an die 20.000 mal verkauft. Wer hätte das gedacht? Und wer hätte gedacht, dass ich in die Wissenschaft zurückkehre?
So kommt es, dass ich nach circa 15 Jahren Pause ab sofort wieder den Workshop „Frei geschrieben“ halten werde! Nunmehr per Zoom auch für alle Fans des Buches und Schreibgeplagte, die nicht in Wien sind. Bitte weitersagen!
Der „Frei geschrieben“-Kurs ist nun den aktuellen Strukturen von Abschlussarbeiten entsprechend in 2 Teile geteilt. „Teil I: Let´s gets started“: eine wissenschaftliche Arbeit gut planen, Titel, Fokus, Literatur für Einreichungen und als wichtig Basis fürs Schreiben (4 Halbtage an 2 Wochenenden). Darauf aufbauend, separat buchbar: „Teil II: Ready-steady-write!“ Mit Mut, Freiheit und Strategie die Arbeit schreiben, Absatz für Absatz. Ebenso 4 Halbtage 2 an Wochenenden. Wir starten im Juli und es gibt einen Spezialpreis für Studierende bis 26 Jahre. Ich freu mich sehr darauf – ich merke nun, dass mir der Kontakt zu Studierenden und ihren frischen Arbeiten schon lange gefehlt hat. Back to the roots, sozusagen.
Gerade in Zeiten der konstanten KI-Verführung kehren wir zurück zum echten, eigenen Schreiben! Der Kurs „Frei geschrieben“ zeigt nicht nur, wie du leicht und professionell wissenschaftliche Texte schreiben kannst, sondern wie du sie selbst schreiben kannst. Die eigene Kreativität zu entwickeln, ist nämlich unser wichtigster Schatz. Ich empfehle, KI-Tools äußerst sparsam einzusetzen. Denn nur, wer selbst gedacht, gelesen, geschrieben, überarbeitet hat, ist autonom und originell. Das zu lernen, wird in Zeiten von automatisierten Texten, die langweilig perfekt, menschlich kalt und inhaltlich fehlerhaft sind, immer wichtiger. Wir lassen uns das Schreiben nicht nehmen! Im Gegenteil, jetzt geht’s los!
KI ist in aller Munde und so möchte ich euch auf den wunderbaren Workshop von Irene Steindl: „KI Künstliche Intelligenz sinnvoll für den Schreibprozess nutzen“ hinweisen: Bescheid zu wissen, was die diversen KI-Tools für Schreibende bereithalten, ist gut und wichtig. Gerade auch, um von vielem davon bewusst Abstand zu nehmen. Ein paar KI-Rosinen hab sogar ich für mein Schreiben gefunden (z.B. Turboscribe). Irene geht im Workshop den gesamten Schreibprozess durch, von der Ideenfindung bis zur Korrektur, und weist sehr genau auf Gefahren, nicht nur bezüglich der Fehlerhaftigkeit, sondern auch für kreative Denkprozesse hin. Also, wenn ein KI-Seminar, dann dieses!
Achtung: Mein Lehrgang „Schlaue Bücher spannend schreiben“ startet diesen Samstag. Falls du Writers´Tricks schon besucht hast, gäbe es noch einen freien Platz. Mein Workshop Essay schreiben startet am 1.6. Raise your voice! Essays sind die perfekte Textsorte für starke Standpunkte und Stimmen!
Am Seminarprogramm ab Herbst basteln wir gerade. Ihr dürft auf ein paar spannende Neuerungen gespannt sein.
Keep on writing,
Judith
PS: Wir freuen uns über viele begeisterte Zuhörende, wenn die Young Freewriters beim Salon Margareten aus ihren Texten lesen. Termin & Ort: Sa, 13. Juni 2026, 19-21 Uhr, im Gretl, Einsiedlerplatz 7 (1050). Einfach kommen – ohne Anmeldung.
This text was written by a human for humans.
„alles neu macht der Mai“, summt es mir durch den Kopf. Dabei ist es „nur“ die Wärme und das warm-helle Licht, das mich gerade glücklich macht. So verdammt lang habe ich darauf gewartet. „Nichts Schöneres unter der Sonne als unter der Sonne zu sein“, hat Ingeborg Bachmann geschrieben und viel Zeit in ihrem Leben in Rom verbracht. Wien in ihrer
Neu im writers´studio:
Zwischen Lehren, Studieren und Malen bin ich – wie im letzten Mailing erwähnt – nun auf der Suche nach einem Verlag für mein neues Buch: ein Memoir darüber, wie ich in den optimistischen 1990er Jahren in Amerika zum Schreiben kam und was mir dort noch alles geschenkt wurde… und wie mir beim Schreiben darüber eine „vergessene“ Großtante begegnete, die 1922 von einem oberösterreichischen Bauerndorf nach New York emigriert ist. Wenn du Ideen und Kontakte zu Verlagen hast, bzw. selbst in einem solchen arbeitest, melde dich bei mir. Vielen Dank!
Nun melde ich mich zurück nach meiner Februar-Schreibzeit in Portugal, mit good news und einer ziemlich absurden Geschichte, in der mich KI-Texte an die Wand spielen.
Am vorletzten Tag meiner Zeit in Lissabon bin ich zu einem Strand südlich der Stadt gefahren, an dem ich als Kind mit meinen Eltern gewesen bin. Wunderschöner, endloser Sandstrand, wo sich nun – selbst im Winter – die Surfer der Welt einquartiert haben. Zurück nahm ich ein Uber, da es öffentlich ewig gedauert hätte. Herrliche Fahrt über die Lissaboner „Golden Gate Bridge“ (so schön!) und in die abgelegene Altstadt, wo mein Zimmer war. Frisch-fröhlich steige ich aus, und merke ein paar Minuten zu spät, dass mein Handy weg ist. Im Uber-Auto vergessen. Wie blöd! Naja, denke ich, kein Problem ich kontaktiere Uber über die App. Aber ohne Handy?
Nach etwa einer Stunde habe ich es geschafft Uber über meinen Laptop zu kontaktieren, ohne App, ohne dass sie mir eine Sicherheitsnummer auf mein Handy schicken. Dann kam ein freundliches Mail, sie würden die Fahrerin kontaktieren und sich bei mir melden. Am nächsten Tag war mein Rückflug, also war ich etwas ungeduldig. Keine Nachricht, ich schrieb nochmal, wieder eine freundliche Antwort, fast zu freundlich, in zu perfektem Englisch. Ich schreibe, ich schreie per Mail. (Wenn man bei Uber über eine Nummer anruft, die nicht registriert ist, wird man sofort aus der Leitung geworfen.) To make a long story short: ich flog ohne Handy zurück nach Wien.
Irgendwann kam eine hyperfreundlich-hyperperfekt geschriebene Mail: “Your item was found.“ Sie würden der Fahrerin meine Kontaktdaten geben. Sehr schön, ich wartete tagelang. Dann kam eine Mail: „Hi Judith, it looks like you and the driver live in different cities. To help coordinate the return of your lost item, we’ll send your phone number to the driver.” Hey Leute, seit einer Woche schreib ich euch, dass ich nicht mehr in Portugal bin und meine Vermieterin mir gerne das Handy schicken wird, wenn ihr es zu ihr bringt!
Mehr als 2 Wochen nachdem mein Handy im Uber geblieben ist und die Mails immer absurder werden, bezweifle ich, ob je ein realer Mensch von Uber daran beteiligt war. Ich weiß nicht mal, ob die reale Fahrerin je real geantwortet hat, ob sie real mein reales Handy gefunden hat. Was sollen mir diese KI-Nachrichten bringen?
Hier nun aber noch ein paar kreativ-intelligent-menschliche, also echte good news:
Mein Handy und Uber habe ich schon aufgegeben; mein Glaube an die Wichtigkeit von authentischem Schreiben und dass alle es lernen dürfen sollen, steigt.
ich habe ein T-Shirt, auf dem die Lebenshaltung von der supergescheiten Hermine Granger aus Harry Potter so aufgedruckt ist: „In case of doubt go to the library.“ Nun gäbe es viel zu sagen zur Bibliothek von Hogwarts, wo magische Bücher laut zu einem sprechen oder einen sogar beißen können. Oder Hermines kleine, aber wundersame Perlenhandtasche, in die sie für eine Abenteuerreise eine halbe Bibliothek packt! Bücher sind jedenfalls Schlüssel für das abenteuerliche Leben mit all seinen Wäldern, Wüsten, Bergspitzen und Herausforderungen. Gute Bücher sind solche, die einem helfen ein Stück des Lebens oder einen Aspekt des Lebens besser zu verstehen, neu zu definieren, anders anzupacken.
Was genau macht ein „Sachbuch“/Non-Fiction-Book zum Erfolgsbuch? – das fragen sich viele.
Der große Erfolg meines Ratgebers „
In case of doubt go to the library – Bücher als echte Ratgeber!
dies ist weniger eine Weihnachstmail als eine Jahresmail, Rückblick, Vorausschau. Bericht und Vision.
„Mit der Gruppe im fantastischen Palazzo zu sein und Venedigs Kanäle halfen mir dabei, in den Schreibfluss zu kommen, Sorgen wegrinnen zu lassen, Blockaden aufzuweichen“, schrieb mir eine Teilnehmerin am Ende unseres Writing Retreats in Venedig, letztes Wochenende. Nun – zurück in Wien – habe ich noch die wunderbaren Text-Stimmen und Geschichten im Ohr, die wir bei den Vorleserunden jeden Abend im herrlich-bequemen Salon unseres Palazzos hören durften. Das Venedig Retreat ist auch eine Metapher dafür, worum es in unserem wunderbaren
In der letzten Stunde des diesjährigen Venedig-Retreats hörten wir
mein liebstes magisches Gerät aus der Harry Potter-Welt war immer der Zauberstab von Miss Weasley, mit dem sie im Nu das Haus aufräumen, den Tisch decken und ein Essen für viele servieren kann. Lustig fand ich die Flotte-Schreib-Feder der Journalistin Rita Kimmkorn. Eine Feder, die von selbst Artikel schreibt, Aussagen von Menschen im Raum registriert und verarbeitet. Die Artikel von Rita Kimmkorn erscheinen im Tagespropheten, einer ziemlich bösartige Boulevard-Zeitung, die Harry Potter exponiert. Die Flotte-Schreib-Feder (im englischen Original „Quick-Quotes Quill“) erfindet gehörig viel dazu, verdreht Tatsachen etc. Damals, als ich meinem Sohn Harry Potter vorlas, sah ich Rita Kimmkorn als Karikatur für Boulevard-Journalismus. Heute denke ich, die Flotte Feder ist eine Vorwegnahme von KI. Nun gibt es also das selbstschreibende magische Tool für alle, das auch ganz schön viel Blödsinn erfindet.
Heutzutage, in Zeiten von KI braucht es beides, noch mehr authentische Schreibkompetenz (jetzt erst recht!) und andererseits Wissen über KI – was sie kann und was nicht. Deshalb freuen wir uns, dass unser Workshop Writers´ Tricks, nach über 20 Jahren immer noch läuft. Zusätzlich bieten wir nun sehr kluge und differenzierte Workshops zu
Die Flotte-Schreib-Feder, die von selbst schreibt, ist aber nicht nur ein fiktives Zaubergerät und ein weit verbreitetes Wunschbild, sie ist auch eine Versinnbildlichung für Flow. Kennt ihr das, wenn es sich „wie von selbst schreibt“, wenn es fließt, Ideen und Worte hervorpurzeln, aufs Papier oder in den Computer hinein und ihr erstaunt seid, was da alles entsteht?
kennt Ihr Amelie Nothomb? Ich habe von kaum einer Autorin so viel gelesen! Seit Jahrzehnten. Die belgische Autorin, geb. 1967, publiziert circa 1 x pro Jahr einen kurzen Roman, meist maximal 130 Seiten. Die Bücher lesen sich im Nu, sind frisch, frech und frei. Viele ihrer Romane sind stark autobiographisch geprägt, manche gar nicht. In der langen Serie der Bücher von Amelie Nothomb gab es immer wieder echte Überraschungen. So nun auch ihr letztes, soeben erschienenes Buch, „Psychopompos“. Wow!
In „Psychopompos“ beschreibt Amelie Nothomb ihre Faszination für Vögel seit Kindheitstagen, das Gezwitscher, die Gesänge, das Gefieder anders in jedem Land, in dem sie als Diplomatenkind lebte. Das Buch ist ein Schnelldurchgang durch ihr Leben anhand der Vögel, die jeweils eine Rolle spielten. Um dann ihren Absturz zu beschreiben, als Jugendliche in Bangladesch, als sie vergewaltigt wurde. Danach verbrachte sie viele Jahre stumm, magersüchtig, dissoziiert und begann mit etwa 20 Jahren – zurück in Japan! – zu schreiben. Diesen Rausch, diese Erleichterung, dieses Zu-sich-kommen beim Scheiben empfindet sie wie einen Flug, sich selbst als Vogel. Das tägliche Schreiben jeden Tag in der Früh ermöglichte ihr Überleben. Schreiben sei, meint sie, wie ein Vogel, der aus der Höhe steil in die Tiefe stürzt und dann kurz vor einem Aufprall wendet und nach oben schießt. Welch eine schöne Gestalt einer „Inneren Schreiber:in“ – wie ich es in meinem Artikel „
Das writers´studio war eines der ersten Institute im deutschsprachigen Raum, dass sich diesem Genre mit Herz und Hirn angenommen hat und das Memoir als Kunstform im Sinne des angloamerikanischen Zugangs aus der Schmuddelecke geholt hat. In unseren Workshops entstehen so wichtige, berührende, gut lesbare Werke! Also, kommt in unseren
Eine Leidenschaft ist etwas, das du mit Begeisterung tust und immer wieder. Immer wieder komme ich in meinem Leben zum Malen, Schreiben, Reisen. Ein Ort, an den ich seit Jahrzehnten reise, ist Venedig. Und zwar im Winter! Oder Spätherbst! Als Studentin in den 90er-Jahren habe ich den täglichen (und günstigen) Nachtzug vom Wiener Südbahnhof nach Venezia Santa Lucia direkt am Canal Grande entdeckt und oft genutzt.
Immer hat es mich inspiriert und verzaubert mit seiner unfassbaren Schönheit, dem Geheimnis seiner verwinkelten Gassen und dem mystischen Herbstnebel in den Kanälen. Wahr ist auch, dass
Im Februar dieses Jahres, in jenen Tagen, als ich in der kalifornischen Wüste neue Ideen entwickelte, wie es mit dem writers´studio und meinem Schreiben und Lehren weitergeht, ist, so habe ich jetzt erst erfahren, einer meiner größten und wichtigste Lehrer verstorben. Peter Elbow war 89 und starb „surrounded by laughter, stories and love“, wie es im „obiturary“ heißt. Peter Elbow lebt weiter durch seine Bücher, seinen Freewriting-Ansatz, sein Vorbild, seine Inspiration, in tausenden und abertausenden Köpfen und Herzen von Lehrenden und Schreibenden.
Ich habe vor über 20 Jahren Peter Elbows Bücher, v.a. „Writing without Teachers“, „Writing with Power“ und „A Community of Wrtiters/ Being a Writer“ verschlungen, inhaliert, transformiert und mehr als jeden anderen Ansatz zur Basis des writers´studios und meinen Seminaren gemacht:
Feiern wir Peter Elbows Freewriting-Ansatz: Schreibt mit uns beim
Im Juni 2008 durfte ich Peter Elbow persönlich kennenlernen. Ausgerechnet in meinem geliebten Schottland. Er leitete als Auftakt einer Schreib-Konferenz gemeinsam mit Rowena Murray ein Writing Retreat direkt am wunderschönen dunklen See, Loch Lomond. Da stand er, der weise, alte (damals 73-jährige), großgewachsene Mann und strahlte so viel Lebensfreude und Wohlwollen aus. Nie vergesse ich, wie er die Vorstellrunde des Retreats, an dem vorwiegend britische Lehrende im Bereich akademisches Schreiben teilnahmen, so anleitete: „Sag uns nicht, was du alles geleistet hast, was du alles bist. Erzähl uns von einer Sache, die du gerade lernst. Ich zum Beispiel lerne gerade in einem Laien-Barockorchester Violine zu spielen. Es ist so schwer und macht mir gleichzeitig so viel Freude.“ Später sagte er: „Macht nun einen Plan für den Schreibtag, aber seid offen dafür, dass ihr womöglich etwas völlig anderes schreiben werdet.“ So war es dann auch bei mir. Peter Elbow und die Kolleg:innen im Raum, der Blick aus dem Fenster auf die dramatischen, schottischen Berge und den dunklen See, ließen mich eine lange, lange Ballade über mein damaliges Lebensdrama schreiben.
Nach dem Retreat am Loch Lomond war Peter Elbow auf der Konferenz in Glasgow für den letzten Tag als Superstar-Keynote-Speaker eingeplant. Dieser Zeitplan gefiel ihm nicht, so hielt er die erste Hälfte seiner Keynote schon am ersten Tag und sagte: „Ich will doch während der Konferenz mit euch über meine neuen Thesen reden. Bitte kommt in den Pausen zu mir und sagt mir, was ihr darüber denkt.“ Und dann hielt er in diesem großen, vollen Hörsaal der Universität Glasgow frei und ganz ohne PowerPoint eine lockere Rede über seinen neuesten Forschungen zu Umgangssprache und Schreiben. Ich sehe ihn noch vor mir, wie er sich einfach auf den vordersten Tisch setzte und hunderte Menschen mit seinen Worten fesselte. Der Freewriting-Papa war auch ein großartiger Freisprecher.
Freewriting ist das Herz des writers´studio. Vor vielen Jahren habe ich in einem Kunst-Lehrgang einen Siebdruck gemacht, den viele von euch kennen, weil er später zu unserem Emblem wurde. Das Wort „Free Writer“ steht in Jugendstilschrift über einer Möwe, die über die New Yorker Verezano Bridge schwebt. Nun, nach unserem Auszug aus der Wienzeile, bei dem wir viele Sachen weggeben mussten, möchte ich zwei der gerahmten Originale dieses Siebdrucks (in Gold und Dunkelblau) verkaufen. Melde dich, wenn du Interesse hast.
**Wie passend, dass wir in unserem ersten